Gewichtszunahme

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Kurz vor der Monatsblutung wiegen die meisten Frauen ein bis zwei Kilo mehr als nach der Blutung.

Wenn man um diese Eigenschaft des Gewichtes weiß, so braucht man nicht erschrecken, sondern kann sich einfach auf die Gewichtsschwankungen im Laufe des Monats einstellen.

Diese Gewichtsschwankungen sind eine besonders typische Folge der Östrogen-Dominanz.

Östrogen veranlasst den Körper einerseits zur verstärkter Wassereinlagerung und andererseits auch zu vermehrten Aufbau von Fettspeichern.

Gewichtszunahme bei Schwangeren sinnvoll

Das liegt daran, dass ein relativ hoher Östrogenspiegel vom Körper als Schwangerschafts-Zeichen interpretiert wird. Bei einer Schwangerschaft hat der Körper zu Recht den Drang, Fettreserven aufzubauen.

Entwicklungsgeschichtlich ist dies sehr sinnvoll, denn nach einer Geburt hatten Frauen häufig nicht die volle Möglichkeit der Nahrungsbeschaffung. Außerdem mussten sie ein neues Kind mit der Milch aus ihren Körper ernähren. Beides zusammen erforderte Vorräte im Körper der Frau. Daher werden in der Schwangerschaft die Fettspeicher aufgefüllt.

Zunahme in den Wechseljahren unerwünscht

Wenn nun jedoch bei üppiger Nahrungsversorgung der Östrogenspiegel dauerhaft gegenüber dem Progesteronspiegel überwiegt, wie das zu Beginn der Wechseljahre der Fall ist, dann kann es zu einer stetigen Gewichtszunahme kommen.

Daher wundert es nicht, dass Frauen um die 40 häufig zu nehmen.

Auch Frauen, die ihr ganzes bisheriges Leben über schlank waren, werden plötzlich übergewichtig.

Wenn die betroffenen Frauen nicht aufpassen, kann es so innerhalb weniger Jahre zu einem starken Übergewicht kommen.

Dieses Übergewicht stört dann nicht nur in ästhetischer Hinsicht, sondern kann auch zahlreiche Gesundheitsprobleme verursachen.

Ab 40 fällt Abnehmen oft schwer

Viele Frauen beobachten auch, dass sie jenseits der vierzig kaum noch abnehmen können. Was ihnen früher leicht gefallen ist, in kurzer Zeit ein paar lästige Pfunde loszuwerden, wird jetzt zu einem unüberwindbar scheinenden Hindernis.

Auch Ernährungsumstellung und regelmäßige sportliche Betätigung bringen häufig nicht die gewünschten Ergebnisse, obwohl sie mit Sicherheit die richtige Maßnahme sind.

Erst wenn es gelingt, die Östrogen Dominanz auszugleichen, dann können gesunde Ernährung und Sport ihre Wirkung zeigen.

Hierbei sollte man unbedingt beachten, dass allein die Behandlung der Östrogen-Dominanz die Kilos noch nicht zum Schmelzen bringen kann. Ernährung und Bewegung sind auch in diesem Fall die Basis des Abnehmens.

Weitere Ursachen für Übergewicht ab 40

Die Östrogen-Dominanz ist übrigens nicht der einzige Verursacher von Übergewicht in den Wechseljahren.

Es gibt noch mindestens zwei weitere wichtige Faktoren.

Einer dieser Faktoren ist das älter werden an sich. Mit zunehmendem Alter lernt der Körper die Nahrung immer besser zu verwerten. Außerdem wird der Stoffumsatz nach und nach gesenkt. Daher kommt man im Laufe der Jahrzehnte mit immer weniger Nahrung aus. Von diesem Phänomen sind auch Männer betroffen.

Ein anderer Faktor ist der Wegfall der Eisprünge.

Um ein Ei im Eierstock heranreifen zu lassen, verbraucht der weibliche Körper pro Tag etwa 300 kcal.

Wenn nur noch hin und wieder Eier produziert werden, oder diese Produktion ganz zum Erliegen kommt, dann werden diese täglichen 300 kcal eingespart.

Allein durch diese Energieeinsparung nimmt man bei gleich bleibender Nahrungszufuhr ganz erheblich zu.

Für ein Kilo Körpergewicht braucht man etwa 7000 kcal. Innerhalb von einem Monat werden durch die wegfallende Eisprung bereits 9000 kcal eingespart. Man nimmt also theoretisch pro Monat mehr als ein Kilo zu ohne dass man mehr isst und sich weniger bewegt.

Diesen verringerten Energieverbrauch des Körpers muss man als Frau unbedingt durch Ernährungs-Umstellung und vermehrte Bewegung ausgleichen. Auch die Behandlung der Östrogen-Dominanz kann diese Kalorienmenge nicht ausgleichen, denn die Östrogen-Dominanz ist hierbei nicht der Verursacher, sondern schlichtweg das Ende der Fruchtbarkeit.

Siehe auch

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