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In den letzten Jahrzehnten ist es fast normal geworden, über viele Jahre hinweg mit Östrogenen behandelt zu werden.

Im fruchtbaren Alter nehmen viele Frauen jahrelang die Pille ein. Wenn die Fruchtbarkeit durch die Pille herabgesetzt worden ist, kommen bei einem späteren unerfüllten Kinderwunsch wieder Hormone zum Einsatz.

Sobald die Beschwerden der Wechseljahre einsetzen, wird immer noch häufig eine Hormonersatztherapie verschrieben, obwohl diese Therapieform inzwischen wegen ihrer potentiellen Gefahren umstritten ist.

Manche Frauen beginnen schon als Teenager mit einer dauerhaften Hormonbehandlung, die bis ins hohe Alter fortgesetzt wird.

Obwohl die meisten Hormontherapien auch Gestagene beinhalten, die dem Progesteron ähneln, kann die Einnahme von künstlichen Hormonen bei vielen Frauen zu einer Östrogendominanz führen.

Oft bleibt die Anwendung der Pille über längere Zeit hinweg problemlos und führt erst im Laufe der Zeit zu den Problemen einer Östrogendominanz.

Andere Frauen leiden von Anfang an unter lästigen Nebenwirkungen bei der Pilleneinnahme, nehmen sie aber dennoch weiter, weil ihnen die Alternativen noch weniger behagen.




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