Brustkrebs



Östrogen-Dominanz

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Zu viel Östrogen kann die Neigung zu Brustkrebs verstärken.

Dies ist eine allgemein anerkannte Erkenntnis, die auch durch zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauert wird. Daher dürfen Frauen mit einer Brustkrebs-Vorgeschichte keine Hormon-Ersatztherapie erhalten.

Eine Östrogendominanz kann genau wie eine Hormontherapie die Wahrscheinlichkeit für Brustkrebs erhöhen. Die Gefahr ist besonders erhöht, wenn man unter Brustknoten, also einer fibrozystischen Mastopathie leidet.

Gerade in den Wechseljahren ist dies ein potentiell gefährlicher Umstand. Brustkrebs tritt nämlich häufig in den Jahren jenseits der Vierzig auf.

Durch die Verstärkung der Brustkrebsneigung wird aus der Östrogen-Dominanz, die ansonsten vorwiegend lästig ist, eine möglicherweise bedrohliche Situation.

Jede Frau über 30 sollte generell regelmäßig ihre Brüste auf eventuelle Knoten hin überprüfen. Wenn man weiß, dass man eine Östrogen-Dominanz hat, ist diese regelmäßige Brust-Abtastung umso wichtiger.

Für solch eine Brustuntersuchung reicht es, wenn man die Brust etwa einmal im Monat vor einem Spiegel gründlich abgetastet.

Außerdem sollte man die Arme anheben, um zu überprüfen, ob sich die Brüste gleichmäßig mit anheben. Mit angehobenen Armen sollte man im Spiegel schauen, ob eventuell die Haut an einer Stelle mit der Brust verwachsen ist und einzieht. Auch den Bereich zwischen Brust und Achselhöhle sollte man abtasten.

Wenn man einen Knoten entdeckt, sollte man schnellstmöglich seinen Frauenarzt aufsuchen. Meistens wird der Knoten gutartig sein, doch er sollte unbedingt überprüft werden, ob er nicht doch bösartig ist.

Einen rechtzeitig erkannten Brustkrebs kann man nämlich heutzutage meistens erfolgreich behandeln. Dabei kann oft sogar die Brust teilweise erhalten bleiben. Wenn man beim Auftreten eines kleinen Brustknotens schnell reagiert und den Arzt aufsucht, hat man gute Chancen noch viele Jahrzehnte weiter zu leben.

Da man als Laie mit der Selbstuntersuchung nicht alle Knoten entdecken kann, sollte man auch regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung zum Frauenarzt gehen.

Um die Neigung zu Brustknoten und Brustkrebs nicht durch eine Östrogen-Dominanz zu verstärken, ist es wichtig, die Östrogen-Dominanz sorgfältig zu behandeln.




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