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Die Postmenopause ist die Zeit nach der letzten Blutung.
Da man ein Jahr warten muss, bis man weiß, ob eine Blutung
die letzte war, erfährt man erst im Nachhinein, dass man schon ein Jahr lang in
der Postmenopause ist.
Diese Phase dauert etwa zehn Jahre lang.
Die Produktion der Geschlechtshormone erlischt immer mehr.
Der Körper gewöhnt sich allmählich an das neue Hormongleichgewicht.
Im Eierstock wird nahezu kein Progesteron und Östrogen mehr
gebildet. In den Fettzellen und in den Nebennieren werden jedoch noch geringe
Mengen beider Hormone gebildet.
Auch in der Postmenopause kann es noch zu einer
Östrogendominanz kommen, obwohl der Östrogenspiegel meistens sehr niedrig ist.
In der Postmenopause werden häufig künstliche Östrogene
verordnet, um einer Osteoporose vorzubeugen.
Zur Osteoporose-Vorbeugung eignet sich Progesteron jedoch
meistens besser, weil Progesteron neue Knochensubstanz bilden hilft. Östrogen
bremst nur den Abbau der Knochensubstanz und auch das nur einige Jahre lang.
Daher kann eine Progesteronbehandlung auch in der Zeit nach
den Wechseljahren durchaus noch sinnvoll sein.
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