Probleme bei der Blutzuckerregulierung



Östrogen-Dominanz

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Insulin und Östrogen stehen miteinander in einer Wechselwirkung.

Östrogen fördert Schwankungen im Blutzuckerspiegel, das bedeutet, dass es die Bauchspeicheldrüse und das Insulin bei ihren Aufgaben behindert.

Die Folge davon ist ein wechselnder Blutzuckerspiegel, der manchmal zu hoch und oft zu niedrig ist.

Eine Östrogendominanz kann also auch noch die Beschwerden einer Unterzuckerung bewirken und die Entstehung eines Diabetes mellitus begünstigen.

Umgekehrt kann eine Insulinresistenz oder Diabetes eine Östrogendominanz verstärken. Im Fettgewebe, das eine häufige Folge der Insulinresistenz ist, wird nämlich unter anderem Östrogen gebildet.

So entsteht ein Teufelskreis von schlechter Blutzuckerregulierung und Östrogendominanz.

Progesteron hingegen verbessert die Kontrolle des Blutzuckers.

Eine Behandlung der Östrogendominanz mit natürlichem Progesteron, Heilpflanzen und Bewegung kann also einen stabileren Blutzuckerspiegel bewirken. Außerdem kann der Entstehung eines Diabetes entgegengewirkt werden.

Wenn man Probleme mit dem Blutzuckerspiegel hat, ist es immer auch wichtig, auf die Ernährung zu achten.

Süßigkeiten, Zucker und Nahrungsmittel mit kurzkettigen Kohlenhydraten (z.B. Rosinen) sollten möglichst vermieden werden.

Empfehlenswert sind hingegen Gemüse, die meisten Obstarten und Getreideprodukte. Wenn man es verträgt, sind Vollkornprodukte besser als Weißmehl-Produkte. Auch ein relativ hoher Proteingehalt der Nahrung gilt als empfehlenswert bei Problemen mit der Blutzuckersteuerung.

Unterzuckerung - Hypoglykämie

Die Neigung zur Unterzuckerung (Hypoglykämie) ist eine häufige Folge einer Östrogendominanz.

Bei einer Unterzuckerung befindet sich zu wenig Zucker (Glukose) im Blut.

Östrogen erschwert die Steuerung des Blutzuckerspiegels. So kann es häufiger zu einer Unterzuckerung kommen, wenn weitere Auslöser vorliegen.

Typische Auslöser für Hypoglykämie sind:

·         Zu wenig Nahrungsaufnahme

·         Schwere kohlenhydratreiche Mahlzeiten einige Stunden zuvor

·         Zu intensiver Sport

·         Starker Stress

 

Ein gesunder Mensch mit einer leistungsfähigen Bauchspeicheldrüse kann bei obigen Belastungen meistens ohne Probleme den Blutzuckerspiegel ausgleichen.

Wenn aber eine Östrogendominanz oder ein Diabetes im Vorstadium hinzukommen, kann eine Unterzuckerung auftreten.

Bei manchen Menschen kommt es sogar ohne starke Auslöser zu Unterzuckerungs-Zuständen.

Folgende Symptome sind typisch für eine leichte bis mittlere Unterzuckerung.

·         Unruhe

·         Schwindel

·         Zittern

·         Erschöpfung

·         Heißhunger

·         Ängste

·         Kopfschmerzen

·         Hautjucken

 

Bei häufigen, länger andauernden Unterzucker-Zuständen kann es auch zu langfristigeren Symptomen kommen:

·         Depressionen

·         Allergien

·         Neurodermitis

·         Rheumatoide Arthritis (Gelenkentzündung)

·         Leistungsschwäche

·         Persönlichkeitsveränderungen

 

Hochgradige Unterzucker-Zustände können sogar zu Krampfanfällen, Wahnzuständen, Koma bis hin zum Tod führen. Aber in dieser Schwere treten Unterzuckerungen meistens nur bei Patienten mit juvenilem Diabetes (Diabetes Typ 1) auf.

Eine akute, leichte Unterzuckerung kann man mithilfe von Traubenzucker oder  einem zuckerhaltigen Getränk beheben. Dies ist jedoch nur eine Akutmaßnahme.

Häufiger Konsum von Zucker fördert nämlich die Neigung zu Hypoglykämie.

Das liegt daran, dass Zucker die Bauchspeicheldrüse zwingt, vermehrt Insulin auszuschütten, um den angestiegenen Blutzuckerspiegel wieder auszugleichen. Sobald der Blutzuckerspiegel ausgeglichen ist, bleibt häufig zu viel Insulin im Körper übrig. So kommt es infolgedessen wieder zu einem niedrigen Blutzuckerspiegel.

Generell ist es sinnvoll, sich ausgewogen zu ernähren, wenn man zu Unterzucker-Zuständen  neigt.

Auch die Behandlung einer möglicherweise vorliegenden Östrogen-Dominanz ist wichtig, weil Östrogen die Blutzuckersteuerung erschwert.

Progesteron hat eine günstige Wirkung auf die Stabilität des Blutzuckerspiegels.




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